Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens: Internationale Wanderausstellung

Berlin, 30. September 2011 - Militärisches Zerstörungspotential von unvorstellbaren Ausmaßen bedroht die Menschheit. Tiefgreifende Veränderungen zu einem friedlichen Miteinander sind nötig und möglich – wenn einzelne Menschen sich dafür engagieren.

Die Transformation von einer vermeintlichen Sicherheit durch Waffengewalt, hin zu einer menschlichen Sicherheit, die darauf abzielt, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen, inspiriert die Besucher zu einer Kultur der Koexistenz.

Die Wanderausstellung - eine Zusammenarbeit von IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.), GCC (Global Cooperation Council) und SGI (Soka Gakkai International), ist Teil der Kampagne „People’s Decade of Action for Nuclear Abolition“.

Eintritt frei!

Weitere Informationen zur Ausstellung und den Öffnungszeiten: www.kulturdesfriedens.org

 

Vorträge im Rahmenprogramm zur Ausstellung:

Samstag, 8.10.2011, 16:00 - 17:30 Uhr

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Umweltwissenschaftler und Umweltpolitiker): „Eine friedensstiftende europäisch-asiatische Allianz“

Eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielt die gegenseitige Ergänzung der Kulturen, besonders in Europa und Asien. Die Herausforderung unseres Zeitalters ist es, mit optimaler Energienutzung die beste Lebensqualität für Mensch und Umwelt zu ermöglichen. Wie könnte ein Lebensstil in diesem Sinne aussehen?

Eintritt: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Schüler- und Studenten mit Bescheinigung freier Eintritt

 

Freitag, 14.10.2011, 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter (Psychiater und Sozialphilosoph): „Atomgefahr und Menschlichkeit“

Das Jahr 2011 hat uns mit vielen Fragen konfrontiert. Die Erkenntnis, dass wir im Zeitalter der nuklearen Riesen und der ethischen Zwerge leben, fordert uns heraus, die Frage nach unserer menschlichen Aufgabe auf diesem Erdball zu ergründen, unsere Kompetenzen als Friedensstifter zu erschließen und entsprechend zu leben.

Eintritt: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Schüler- und Studenten mit Bescheinigung freier Eintritt

  

Filme im Foyer der Urania:

7. – 16. Oktober 2011 (begleitend zur Ausstellung)

Acht Frauen, die die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki von 1945 überlebt haben, sprechen über ihre Erfahrung und machen das tödliche Vermächtnis fühlbar.

Eintritt frei!

 

 

Veranstalter:

IPPNW ist ein Zusammenschluss mehrerer Tausend Mediziner und Medizinerinnen, die sich in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt einsetzen. Für ihr Engagement wurde IPPNW 1985 der Friedensnobelpreis verliehen (http://www.ippnw.de/).

 

Seit 27 Jahren trägt GCC zur Völkerverständigung bei, indem gemeinsame Veranstaltungen und den Austausch von Veranstaltungen zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen der Dritten Welt und deutschen Veranstaltungsträgern gefördert werden (http://www.gc-council.org/).

 

Die SGI ist eine weltweite buddhistische Laiengemeinschaft zur Förderung von Frieden, Kultur und Erziehung. Als Nicht-Regierungsorganisation seit 1983 bei ECOSOC - Ökonomischer und Sozialer Rat der Vereinten Nationen akkreditiert, ist die SGI aktiv in den Bereichen der öffentlichen Bildung für Frieden und Abrüstung, Menschenrechte und Nachhaltige Entwicklung (www.sgi.org und www.sgi-d.org)

 

  

Kontakt:

Angelika Wilmen

Pressesprecherin der IPPNW

Tel. 030-69 80 74-15

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)

Körtestr. 10, 10967 Berlin

Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de

 

Alexandra Raabe

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SGI-Deutschland e. V.

Tel: 06721-9040;

Kulturzentrum Villa Sachsen

Mainzer Str. 184, 55411 Bingen am Rhein

E-Mail: araabe@sgi-d.org, www.sgi-d.org

 

Karina Böckmann,

Global Cooperation Council,

Tel.: 030-54 81 45 31

Marienstr. 19/20, 10117 Berlin

Email: contact@gc-council.org; www.gc-council.org

 

 

 

 

 

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