45 Jahre Vertrag von Tlatelolco

Anlässlich des 45. Jahrestages des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen in Lateinamerika und der Karibik, bekannt auch als Vertrag von Tlatelolco, lud die Organisation für das Verbot von Kerwaffen in Lateinamerika und der Karibik (OPANAL) zum feierlichen Gedenken ins Kulturzentrum der Tlaltelolco Universität.

An der zweitätigen Veranstaltung nahmen eine große Zahl hochrangiger Politiker, Vertreter von Anti-Atomkraft-Initiativen und Abrüstungsinstituten sowie SGI-Vertreter aus über 40 Ländern teil.

Die Veranstaltung fand am Originalschauplatz des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten statt, wo der Vertrag am 14. Febraur 1967 unterzeichnet wurde. Das Programm beinhaltete Podiumsdiskussionen und eine Darstellung der Geschichte des Zustandekommens des Vertrages sowie Informationen darüber, wie atomwaffenfreie Zonen in anderen Regionen der Welt eingerichtet werden können.

Im Anschluss an die Eröffnungsrede von OPANAL-Generalsekretär Ubeda verlas Hirotsugu Terasaki, SGI-Executive Director for Peace Affairs, eine Grußbotschaft von SGI-Präsident Daisaku Ikeda. Darin lobt Daisaku Ikeda die Menschen in Lateinamerika und der Karibik für ihren starken Sinn für die Menschenrechte. Sie hätten zu den Ersten gehört, die die Initiative ergriffen haben, um die Welt von Atomwaffen zu befreien. Er fordert außerdem die Verabschiedung eines umfassenden Verbots von Entwicklung, Erprobung, Herstellung, Besitz, Übertragung, Nutzung und Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen.

Während der zweitätigen Veranstaltung wurde auch die Anti-Atomwaffen-Ausstellung der SGI "Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens" gezeigt.

 

[nach einem Bericht der "Seikyo Shimbun" vom 20. Februar 2012; Foto: SGI-OPI]

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