Anti-Atomwaffen-Ausstellung in der Urania, Berlin gezeigt

Vom 7. – 16. Oktober wurde die Ausstellung „Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens: Anders denken, anders leben“ in dem Berliner Veranstaltungszentrum Urania gezeigt. Die Ausstellung verdeutlicht die verheerenden Auswirkungen von Atomwaffen und fordert die Überwindung einer waffenbasierten Sicherheit hin zu einer menschlichen Sicherheit.

Die Wanderausstellung wurde zum ersten Mal in Deutschland gezeigt. Kooperationspartner waren Global Cooperation Council (GCC), Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Deutschland (IPPNW-Deutschland) und SGI. Die Ausstellung wurde damit bisher in 27 Ländern gezeigt und in acht Sprachen übersetzt.

Zu den Redner auf der Eröffnungsfeier am 7. Oktober gehörten Xanthe Hall von IPPNW-Deutschland, Ramesh Jaura, Vorsitzender von Global Cooperation Council und SGI Vize-Präsident Hiromasa Ikeda. Außerdem wurde eine Rede von Prof. Dr. Hideto Sotobayashi, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und ehemaliger Professor des Max-Planck-Instituts, vorgelesen.

Innerhalb des Rahmenprogramms zur Ausstellung fanden zwei öffentliche Vorträge im Kleist-Saal der Urania statt. Am 8. Oktober sprach Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Gründer des Wuppertal Instituts, zum Thema „Eine friedensstiftende europäisch-asiatische Allianz“. Er betonte, dass in Zeiten, in denen nationale Interessen ein Hindernis für gemeinsame Anstrengungen zur Lösung von Umweltproblemen darstellten, Europa und Asien sich vereinen sollten, um die Welt näher an die globale Zusammenarbeit heran zu führen.

Am 14. Oktober sprach Professor Horst-Eberhard Richter von IPPNW-Deutschland über „Atomgefahr und Menschlichkeit“. Er erklärte, dass eine grundlegende Haltung der Respektlosigkeit sowohl der Gesellschaft als auch den Individuen große Schäden zufüge, und teilte die Meinung von SGI-Präsident Daisaku Ikeda, dass jeder einzelne die Verantwortung zur Schaffung von Frieden übernehmen kann und muss.

Begleitend zur Ausstellung wurde ein Film mit Zeitzeugenberichten von acht Frauen gezeigt, die die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki überlebt haben.

 

[nach einem Bericht des SGI-Büros für Öffentlichkeitsarbeit und einem Artikel der Seikyo Zeitung vom 17. Oktober 2011, Foto: SGI-Büro für Öffentlichkeitsarbeit]

 

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