Ausstellung: Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens vom 2. - 23. März 2012 in der Christuskirche, Mainz

Im März 2012 jährt sich die Fukushima-Katastrophe mit Tsunami und Reaktorunglück. Vom 2.-23. März 2012 bietet eine Ausstellung mit hochkarätigem Vortragsprogramm Möglichkeiten, sich mit den atomaren Gefahren auseinanderzusetzen: Experten halten Vorträge über Atomwaffen, Krisenherde, zivile und militärische Nutzung von Atomkraft und deren zerstörerische Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Weltweit ist ein kaum vorstellbares militärisches Zerstörungspotential angehäuft. Die Ausstellung „Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens: Anders denken, anders leben” möchte zu einer Kultur der Koexistenz inspirieren. Sie will zeigen, dass die Transformation von einer vermeintlichen Sicherheit durch Waffengewalt hin zu einer menschlichen Sicherheit, welche die Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigen kann, eine Veränderung von Werten und Verhaltensweisen erfordert. Ein friedliches Miteinander ist nötig und möglich – wenn einzelne Menschen sich dafür engagieren.

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit des GCC (Global Cooperation Council), der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.), der SGI-D (Soka Gakkai International-Deutschland e. V.) und der Evangelischen Christuskirche Mainz.

Sie ist Teil der internationalen Kampagne „People’s Decade for Nuclear Abolition“ (www.peoplesdecade.org) und wurde bereits in über 200 Städten in 27 Ländern gezeigt, in Europa unter anderem im Rathaus von Oslo (2009), bei den Vereinten Nationen in Genf (2008) und in Wien (2010), im Abgeordnetenhaus in Rom (2010) sowie in der Urania in Berlin (2011).

Informationen zur Ausstellung: www.kulturdesfriedens.org

 

Veranstaltungsort:

Christuskirche, Kaiserstr. 56, 55116 Mainz


Öffnungszeiten:

Mo-Do und Sa: 10-17:00 Uhr, Fr und So: 12-17:00 Uhr

Eintritt frei


Rahmenprogramm:

Eintritt frei

Freitag, 2. März 2012 um 17:00 Uhr

Auftaktveranstaltung zur Ausstellungseröffnung
anschließend:
Vortrag „Atomgefahren“

  • Dr. med. Alex Rosen, Kinderarzt, IPPNW, Düsseldorf

 

Sonntag, 11. März 2012 um 16:00 Uhr

Podiumsgespräch zum „Fukushima-Gedenk-Tag“
Reflektionen zur atomaren Bedrohung und deren Folgen für Mensch und Natur an den Beispielen der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima

  • Dr. med.Winfrid Eisenberg, Chefarzt der Herforder Kinderklinik a.D., IPPNW
  • Tetsuya Suganuma und Henrik Raabe, SGI-D

 

Freitag, 16. März 2012 um 17:00 Uhr

Podiumsgespräch „Bombenrisiko Atomkraft: Unsere Zukunft atomwaffenfrei“
3 Frauen – 3 Generationen: Engagement gegen Atomwaffen

  • Nina Eisenhardt, Studentin der Politikwissenschaften an der TU Darmstadt, Koordinatorin des europäischen Jugendnetzwerkes „Ban All Nukes generation“ (BANg)
  • Regina Hagen, verantw. Redakteurin „Wissenschaft und Frieden”, Expertin für die Abrüstung von Atomwaffen, Raketenabwehr und Weltraumrüstung, Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt”
  • Lotte Rodi, eh. Lehrerin, Friedensaktivistin, Referentin und aktiv bei „Pressehütte Mutlangen”

 

Pressekontakt:
Frau Kassai, SGI-D
Tel.: 06721-17318
E-Mail: heidi.kassai@villa-sachsen.de

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