Ausstellung: Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens vom 7. - 16. Oktober 2011 in Berlin

Vom 7. - 16. Oktober wird die Ausstellung "Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens: Anders denken, anders leben" in der Urania in Berlin gezeigt.

Ausstellung

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts hat die Menschheit ein kaum vorstellbares, militärisches Zerstörungspotential aufgehäuft. Dennoch sind tiefgreifende Veränderungen zu einem friedlichen Miteinander möglich – wenn einzelne Menschen sich dafür engagieren. Die Ausstellung möchte verdeutlichen, dass die Transformation von einer vermeintlichen Sicherheit durch Waffengewalt zu einer menschlichen Sicherheit die Veränderung von Werten und Anschauungen erfordert. Die Natur stellt uns Menschen genug Energie und Nahrung zur Verfügung, um unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen – es ist eine Frage des Teilens und der bewussten Entscheidung zur Koexistenz.

Die Wanderausstellung, eine Zusammenarbeit von IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer  Verantwortung e.V.), GCC (Global Cooperation und SGI (Soka Gakkai International), ist Teil der Kampagne “People’s Decade of Action for Nuclear Abolition.”

Informationen zur Ausstellung: www.kulturdesfriedens.org

Ort: Foyer im URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin (www.urania.de)

Eintritt frei!

 

Rahmenprogramm

Samstag, 8.10.2011, 16:00 – 17:30 Uhr
„Eine friedensstiftende europäisch-asiatische Allianz“ Vortrag von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Umweltwissenschaftler und Umweltpolitiker)

Foto WeiszäckerDer Klimaschutz muss international angegangen werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die gegenseitige Ergänzung der Kulturen besonders in Europa und Asien – ihre Allianz kann stark genug sein, um friedenspolitisch, kulturell und wirtschaftspolitisch zu kooperieren und auf allen Ebenen Vorteile zu gewinnen. Der Einfluss der noch allzu dominanten Marktwirtschaft und Militarisierung des staatlichen Handelns ist hingegen friedensgefährdend und nicht nachhaltig. Die Herausforderung unseres Zeitalters ist es, mit optimaler Energienutzung die beste Lebensqualität für Mensch und Umwelt zu ermöglichen. Wie könnte ein Lebensstil aussehen, der im individuellen Alltagsleben für eine nachhaltige Zukunft Sorge trägt?

Ort: Kleistsaal im URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin (www.urania.de)

Eintritt 6,- €, ermäßigt 5,- €
Schüler und Studenten frei

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Freitag, 14.10.2011, 19:30 – 21:00 Uhr
„Atomgefahr und Menschlichkeit“
Vortrag von Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter (Psychiater und Sozialphilosoph)

Foto RichterDas Jahr 2011 hat uns mit vielen neuen Fragen und damit neuen Aufgaben konfrontiert. Als Sklaven der Atomgefahr opfern wir die Macht der Menschen – noch können wir umkehren. Die Erkenntnis, dass wir im Zeitalter der nuklearen Riesen und der ethischen Zwerge leben, fordert uns heraus, die Frage nach unserer menschlichen Aufgabe auf diesem Erdball zu ergründen, unsere Kompetenzen als Friedensstifter zu erschließen und entsprechend zu leben.

Ort: Kleistsaal im URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin (www.urania.de)

Eintritt 6,- €, ermäßigt 5,- €
Schüler und Studenten frei

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mit freundlicher Unterstützung der Urania e. V.

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