Bürgermeister für den Frieden hissen Flaggen für nukleare Abrüstung

Am 8. Juli 1996 stellte der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind. An dieses Urteil erinnerten am 8. Juli 2014 etwa 140 Bürgermeister für den Frieden, indem sie an ihren Rathäusern unter dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ Flaggen hissten.

Auch in Bingen am Rhein, wo sich das deutsche Zentrum der SGI-D befindet, wurde ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen gesetzt. Der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser, hisste am 8. Juli 2014 die Flagge der Bürgermeister für den Frieden und mahnte die Vernichtung der Waffen nicht nur „quasi vor der Haustür“ an:

„Wenn man bedenkt, dass selbst in Rheinland-Pfalz, gar nicht so weit weg von Bingen, in Büchel in der Eifel, immer noch rund 20 Atomwaffen lagern, wird deutlich, wie wichtig es ist, eine solche Aktion zu unterstützen." 

Bingen am Rhein ist seit 2013 Mitglied des Verbands Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), dem weltweit bereits über 5000 Städte angehören. 

Anlässlich des 70. Jahrestags der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki finden bis zum 6. und 9. August 2015 verstärkt Bemühungen für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrags von Atomwaffen statt, an denen sich auch Mitglieder der SGI auf der ganzen Welt beteiligen.

 

SGI-D Literatur zum Thema nukleare Abrüstung: 

Joseph Rotblat, Daisaku Ikeda: Auf der Suche nach der Menschlichkeit, Nymphenburger Verlag, ISBN: 978-3-485-01134-1 

Daisaku Ikeda: Friedensvorschlag 2014. Werteschaffung für globalen Wandel. Resiliente und zukunftsfähige Gesellschaften aufbauen (hier kostenlos downloaden)

 
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