Ernst von Weizsäcker auf Symposium des Instituts für Orientalische Philosophie, Tokio, Japan

Vom 19. bis 20. März 2010 hielt das Institut für Orientalische Philosophie (IOP) sein 26. wissenschaftliches Symposium in Tokio ab. Am 20. März sprach Umweltschützer Ernst von Weizsäcker, der Neffe des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Mitglied des Club of Rome, im Rahmen des Symposiums am Josei Toda International Center in Shinjuku.

Ernst von Weizsäcker auf Symposium des Instituts für Orientalische Philosophie, Tokio, Japan

Naturwissenschaftler Ernst von Weizsäcker

In seinem Vortrag konzentrierte sich Professor Weizsäcker auf nachhaltige Entwicklung und Klimawandel. Er betonte die Notwendigkeit für Staaten und Zivilgesellschaften zusammenzuarbeiten und genaue und aktuelle Informationen mit einander zu teilen, wenn sie Lösungen für diese drängenden Themen finden wollen. Professor Weizsäcker betonte auch, dass militärische Konflikte aus Ressourcenknappheit entstehen können und dass deshalb eine Ethik und Politik der Nachhaltigkeit entwickelt werden muss, um dieses Potential einzudämmen. In einem Aufruf zur Solidarität innerhalb der Gesellschaft vermittelte Professor Weizsäcker seine große Hoffnung auf die buddhistische Philosophie als eine Möglichkeit, Menschen zu vereinen. 

 

(Nach einem Artikel der Seikyo-Zeitung vom 13. März 2010, Soka Gakkai, Japan)

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