Interreligiöser Gipfel im Weißen Haus

Am 20. April 2012 nahm Bill Aiken, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten der SGI-USA an einem interreligiösen Gipfeltreffen im Weißen Haus in Washington teil.

Interreligiöser Gipfel im Weißen Haus

Teilnehmer des Interreligiösen Gipfels; Foto: Philip Rosenberg

Mitveranstalter des Gipfels waren die hindu-amerikanische Seva Charities-Vereinigung, das Büro für Öffentliche Beteiligung und Zwischenstaatliche Institutionen des Weißen Hauses (Office of Public Engagement and Intergovernmental Agencies) und weitere Organisationen. 

Das Büro für Öffentliche Angelegenheiten der SGI-USA wirkte bei der Organisation des Gipfels mit. Rund 90 Vertreter aus 52 führenden Glaubensgruppierungen von Buddhisten, Hindus, Jains und Sikhs kamen zum Thema der sozialen Gerechtigkeit zusammen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Fragen wie die Vernetzung von Ressourcen der dharmischen Gemeinde für die Katastrophenhilfe, sowie die Unterstützung von Programmen in den öffentlichen Schulen, die sich der Aufgabe widmen, ein grundlegendes Verständnis der verschiedenen Religionen zu vermitteln. Hauptredner waren Harris Wofford, ehemaliger US- Senator, Paul Monteiro, Stellvertretender Direktor des Büros für Öffentliche Beteiligung des Weißen Hauses, und Rev. Suzan Johnson Cook, Sonderbotschafterin der Vereinigten Staaten für Internationale Religionsfreiheit. 

In seiner Rede bezog sich Harris Wofford auf den Einfluss, den die tiefe Spiritualität Asiens und Gandhis Prinzip der Gewaltlosigkeit auf die US-Bürgerrechtsbewegung ausgeübt hat. Bill Aiken von der SGI-USA erläuterte die Bedeutung der Diskussionsveranstaltungen innerhalb der SGI, bei denen in den USA jeden Monat Menschen in mehr als 3.000 Stadtteilen zusammenkommen. Diese Diskussionsveranstaltungen dienen als Quelle der Weisheit und der Neubelebung. Er stelle sich immer die Frage, wie er persönlich und die SGI-Glaubensgemeinschaft als Ganzes auf Grundlage der buddhistischen Praxis einen Beitrag zu einem glücklicheren und friedlicheren Land leisten können.

 

(Nach einem Bericht der World Tribune, SGI-USA vom 8. Mai 2012)

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