Mitglieder der Soka Gakkai pflanzen Samen der Hoffnung nach dem Erdbeben

Auch vier Monate nach dem Großen Erdbeben vom 11. März im Osten Japans bemühen sich Mitglieder der Soka Gakkai durch ihren individuellen Einsatz für eine Verbesserung der Lage in den betroffenen Gebieten.

Mitglieder der Soka Gakkai pflanzen Samen der Hoffnung nach dem Erdbeben

Hr. Suzuki aus Kamaishi, Japan

Yasuhiro Izumi und seine Frau Yuka fanden in einer Grundschule in Ishinomaki, in der Präfektur Miyagi, Zuflucht. Sie blieben dort bis einen Monat nach dem Erdbeben. Eines Tages fanden sie in einem Hilfspaket von Freunden und Verwandten ein Päckchen mit Sonnenblumensamen. Auf der beiliegenden Karte stand: "Diese Zeit muss sehr schwer für Euch sein. Wir hoffen, dass die Blüte dieser Sonnenblumen im Sommer Eure Stimmung aufhellen wird."

Angesichts der Zerstörung ihrer in Trümmern liegenden Heimat entschied sich das Ehepaar Izumi, in der gesamten Stadt Sonnenblumen zu säen, um den Menschen Hoffnung zu geben. Am 3. Mai gründete das Ehepaar Izumi gemeinsam mit Kiyotaka Kamiyama, einem weiteren Mitglied aus der Notunterkunft, eine Gruppe von Freiwilligen, die in der ganzen Stadt Samen säte und Blumen pflanzte. Die Neuigkeiten über diese Aktivität verbreiteten sich rasch und aus Japan und den USA wurden mehr als 320.000  Samen verschiedener Pflanzen gespendet. So konnten die Pflanzaktivitäten auf die gesamte Stadt und die Präfektur ausgeweitet werden.

Im Kamaishi in der Iwate-Präfektur bietet Nobuo Suzuki, ein Mitglied der Soka Gakkai, den Menschen in den Notunterkünften kostenlos Massagen an. Am Tag des Erdbebens hatte er in einem Krankenhaus gearbeitet. Herr Suzuki unterstützte die Evakuierung, indem er selbständig Patienten in nahegelegene Krankenhäuser transportierte. Er stellte sicher, dass jeder einen Platz zum Schlafen fand. Obwohl Herr Suzuki an grauem Star und weiteren Augenproblemen leidet, massiert er am Tag bis zu 60 Menschen. Mit seiner Entschlossenheit bringt er den Menschen in seiner Umgebung Hoffnung und Trost.

[aus einem Artikel der "Seikyo Shimbun" vom 30. Juni 2011; Foto: Seikyo Shimbun]

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