Hilfsnahmen werden im Nordosten Japans fortgesetzt

14. März 2011 Die Soka Gakkai setzt ihre Hilfsaktionen fort und reagiert aktiv auf die Notsituation, die nach den Erdbeben und den Tsunamis vom 11. März entstanden ist.

Hilfsnahmen werden im Nordosten Japans fortgesetzt

Kooriyama City, Präfektur Fukushima: Freiwillige verteilen Essen und Getränke an Menschen, die am 12. März im Fukushima Kulturzentrum Zuflucht gefunden haben

Kooriyama City, Präfektur Fukushima: Freiwillige verteilen Essen und Getränke an Menschen, die am 12. März im Fukushima Kulturzentrum Zuflucht gefunden haben

Vom Tohoku Kulturzentrum der Stadt Sendai aus werden die Hilfsaktionen der Soka Gakkai für die Region koordiniert. Tausend Menschen haben sich inzwischen in das Tohoku Zentrum geflüchtet.

Weitere 2.500 Menschen haben die Nacht vom 12. März in 20 weiteren Soka Gakkai Zentren der Gegend um Tohoku verbracht. Dort erhielten sie  eine Notversorgung.

Verantwortliche der Soka Gakkai hörten von einer Gruppe von Bewohnern der Stadt Sendai, die sich an einem öffentlichen Platz versammelt hatten und dringend Essen und notdürftige Versorgung benötigten. Die Soka Gakkai Mitglieder fuhren mit ihren Autos los und versorgten die gut 100 Menschen, die sie antrafen, mit dem Nötigsten.

Hilfe aus verschiedenen anderen Gegenden im nordöstlichen Japan erreicht die betroffenen Regionen.

Am 12. März haben Mitglieder der Niigata-Präfektur Generatoren und Heizöl zum Tohoku Kulturzentrums geschickt. Am 13 März schickten sie zusätzlich Wasser, tragbare Toiletten, Notproviant und andere Hilfsgüter nach Tohoku und in andere Soka Gakkai Zentren in der Fukushima Präfektur, darunter auch in die Stadt Iwaki.

Ein Mitglieder der Jugendabteilung half bei der Auslieferung und sagte: „Vor einigen Jahren wurde Niigata von einem schweren Erdbeben getroffen. Den Wiederaufbau haben wir nur geschafft, weil wir Hilfe aus ganz Japan bekamen. Jetzt ist für uns die Zeit gekommen, anderen zu helfen.“

Am 13. März kamen Autos mit Essens- und Wasservorräten im Iwate Kulturzentrum in Morioka City an. Diese Vorräte stammten aus dem Soka Gakkai-Kulturzentrum Hachinohe in der Aomori-Präfektur. Mitglieder der Jugendabteilung hielten vor dem Iwate-Zentrum Nachtwache, damit die Evakuierten möglichst gut schlafen konnten. (Selbst in Tokio kommen die Menschen oft kaum zum Schlafen, weil sie immer befürchten, dass ein neues Beben einsetzt und sie unmittelbar reagieren müssen. Anm. d. Übers.)

Die Hilfsaktionen in der Yamagata-Präfektur dauern an. Am Abend des 13. März kamen Soka Gakkai-Mitglieder aus Yonezawa City mit Wagenladungen von Essen und täglichen Bedarfsgegenständen in Sendai an.

Vom Soka Gakkai-Hauptquartier und aus anderen Teilen Japans kommen immer wieder Lastwagen mit Hilfsgütern an. Weitere Hilfskräfte und Mitglieder der Soka Gakkai Ärzteabteilung unterstützen die Nothilfeaktionen.

In Gegenden ohne Strom- oder Wasserversorgung wie in den Präfekturen Chiba und Ibaraki werden die Soka Gakkai Kulturzentren als Notunterkünfte benutzt. In mehreren Fällen stellten Menschen aus der Nachbarschaft ihre Generatoren zur Verfügung oder sammelten Essensgüter, damit man den geflüchteten Menschen in den Zentren warme Mahlzeiten zubereiten kann.

 

[Auszüge aus einem Artikel der Seikyo Shimbun vom 14. März 2011. Die Photos wurden zur Verfügung gestellt von der Seikyo Shimbun, Soka Gakkai, Japan]

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