Universität von Malaysia verleiht Ehrendoktorwürde der Geisteswissenschaften an Daisaku Ikeda

Am 2. August 2010 verlieh die Universität von Malaysia (UM) die Ehrendoktorwürde der Geisteswissenschaften an SGI-Präsident Daisaku Ikeda.

Herr Ikeda wurde für sein Engagement ausgezeichnet, Menschen durch die Förderung von Kultur zu verbinden, sowie für seine Verdienste für den Aufbau einer Welt des Friedens und des Glücks. SGI-Vizepräsident Hiromasa Ikeda nahm stellvertretend die Auszeichnung entgegen, die von Seiner Königlichen Hoheit Sultan Azlan Shah, dem Sultan von Perak und dem Kanzler der Universität überreicht wurden. An dem Festakt nahmen auch der Kronprinz von Perak, UM-Prokanzler Raja Dr. Nazrin Shah, UM-Prokanzler Tan Sri Siti Norma Yaakob, UM-Vorstandsvorsitzender Tan Sri Arshad Ayub, UM-Vizekanzler Datuk Dr. Ghauth Jasmon und Vertreter der Soka Gakkai Malaysia teil.

Tan Sri Emeritus Prof. Ismail Hussein, Präsident des Bundesverbandes der „Nationalen Schriftstellervereinigung von Malaysia“ (GAPENA), sandte ein Glückwunschschreiben. GAPENA verlieh Herrn Ikeda in diesem Jahr den „World's Great Poet Award“ und veröffentlichte 2008 eine malaysische Ausgabe einer Zusammenstellung von 30 Essays von Herrn Ikeda.

Vizekanzler Dr. Ghauth lobte Herrn Ikeda für dessen Förderung des kulturellen Austauschs und seine Überzeugung, dass diese Bemühungen zur Entwicklung von Freundschaft und gegenseitigen Verständnisses führen und die stärkste Kraft für die Friedenskonsolidierung seien. Er bemerkte, dass Herr Ikeda durch die Gründung des Tokio Fuji Art Museums und der Min-On Konzertvereinigung die Beziehung zwischen Japan und anderen Ländern in der ganzen Welt, darunter auch Malaysia, gefördert habe.

Abschließend verwies er auf das Konzept der „menschlichen Revolution". Dies sei das Kernideal, das Herr Ikeda vertrete. Dr. Ghauth drückte seine Überzeugung aus, dass die Denker der Welt darin einig seien, dass Menschen ihr eigenes Leben positiv reformieren müssen, wenn sie eine Veränderung der Gesellschaft herbeiführen und die Sicherheit und Blüte der Menschheit gewährleisten wollen. SGI-Präsident Daisaku Ikeda, dessen Handlungen und Philosophie auf diesem Konzept basieren, habe unzählige Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst, bestätigte Dr. Ghauth, und zitierte aus Ikedas historischem Roman „Menschliche Revolution“: „Die menschliche Revolution eines einzigen Menschen wird dazu beitragen, das Schicksal einer ganzen Gesellschaft zu verändern und schließlich das Schicksal der gesamten Menschheit“.

In seiner Dankesbotschaft übermittelte Herr Ikeda seine Wertschätzung und seinen Stolz, der Gemeinschaft der Universität von Malaysia beizutreten. Er bezog sich auch auf einen Besuch des Sultans Azlan Shah in Japan im April 1993 und erinnerte daran, dass Seine Königliche Hoheit, welche die persönliche Philosophie vertritt, dass echte Weisheit in der Vielfalt zu finden sei, geäußert hatte, dass die Hoffnung für die Menschheit in der Förderung und Stärkung des Mitgefühls liege und in der Vergrößerung der Fähigkeit, stets wahre Fürsorge und Achtsamkeit gegenüber dem Leben anderer mit dem tiefen Respekt vor ihrer Würde auszuüben.

Herr Ikeda sagte, er sei tief beeindruckt von der Wahrheit dieser Aussage und dass er der festen Überzeugung sei, „dass der Schlüssel zum Aufbau einer friedlichen und humanen Weltgesellschaft im 21. Jahrhundert in der Entwicklung unserer Fähigkeit liegt, Vielfalt zu respektieren und von unterschiedlichen Werten und Kulturen zu lernen“.

 

(Nach einem Artikel der Seikyo Shimbun vom 04. August 2010, Soka Gakkai, Japan; Foto: Seikyo Shimbun)


 

Die Universität von Malaysia ist die älteste Universität Malaysias. Sie wurde ursprünglich im April 1949 in Singapur gegründet, verwurzelt in dem King Edward VII College of Medicine, gegründet 1905 und dem Raffles College, gegründet 1928. Am 01. Januar 1962 wurde sie als eine staatliche Universität in Kuala Lumpur eingerichtet. Heute studieren rund 25.000 Studenten auf dem 3,3 Millionen Quadratmeter großen Campus an 12 Fakultäten, darunter Medizin, Jura, Pädagogik und Technik. Die malaysische Universität führt pädagogische Austauschprogramme mit den Universitäten Oxford und Cambridge in Großbritannien, der University of California, Irvine, in den USA und der Peking Universität in China durch.

 

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