Goethe-Gesellschaft ehrt Daisaku Ikeda

Am 12. Dezember 2009 empfängt SGI-Präsident Daisaku Ikeda eine Auszeichnung der Goethe-Gesellschaft in Weimar

Goethe-Gesellschaft ehrt Daisaku Ikeda

Die Ehepaare Ikeda und Osten bei der Preisverleihung

Am 12. Dezember 2009 überreicht Dr. Manfred Osten im Namen der Goethe-Gesellschaft eine Medaille des berühmten Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1764 - 1850) an Daisaku Ikeda. 

Mit dieser besonderen Auszeichnung ehrt die Goethe-Gesellschaft Ikedas Bemühungen, die Werke und Ideale von Johann Wolfgang Goethe zu verbreiten.

 

Laudatio 

Es sei „leicht, einen Kranz zu winden, aber schwer, ein würdig Haupt zu finden“ - ein Wort Goethes, das mit der Überreichung der Goethe-Medaille des berühmten deutschen Bildhauers und Grafikers Johann Gottfried Schadow an Herrn Präsidenten Daisaku Ikeda widerlegt wird. Im Falle von Präsident Ikeda war es leicht, ein würdiges Haupt zu finden für jenes Goethe-Portrait, das Schadow anlässlich seines eigenen Goethe-Besuchs in Weimar geschaffen hat. Denn die griechische Inschrift auf der Rückseite der Medaille lautet: „Sei tätig mein geflügelter Freund Pegasus“. Und Goethe selber war - wie Präsident Ikeda - davon überzeugt, dass „unsere Fortdauer ... aus dem Begriff der Tätigkeit entspringt“.

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Medaillie der Goethe-Gesellschaft

Durch sein eigenes und unermüdliches Tätig-Sein zum Wohle anderer im Geiste der Humanität und der Weltverbesserung durch Selbstverbesserung hat Präsident Ikeda sein Leben in den Dienst dieses zentralen Gedankens Goethes gestellt. Diese lebenslange Goethe-Orientierung wird durch die Biographie Präsident Ikedas eindrucksvoll dokumentiert. In zahlreichen Medienbeiträgen, vor allem aber in seinen Goethe-Vorträgen unter anderem für die Jugend der Gymnasien und Universitäten hat er Goethes Gedanken zur Charakter- und Persönlichkeitsbildung an Beispielen aus Goethes Leben und Werk überzeugend dargestellt.

Aber auch über Japan hinaus ist Präsident Ikeda im Geiste Goethes immer wieder tätig geworden. So wurde zum Beispiel das Kulturzentrum seiner Gesellschaft, die großzügige „Villa Sachsen“ in Bingen am Rhein, errichtet in Erinnerung an den ereignisreichen Besuch Goethes in Bingen und des Rochusberges. Es lag daher auch nahe, dass 1999 in der Villa Sachsen Goethes 250. Geburtstag mit einer Festwoche gefeiert wurde und hier immer wieder auch Goethe-Vorträge gehalten werden.

In Anerkennung dieser bedeutenden Goethe-Verdienste bitte ich hiermit das Beiratsmitglied der Goethe-Gesellschaft in Weimar, Herrn Dr. Manfred Osten, Herrn Präsidenten Daisaku Ikeda am 12. Dezember 2009 die Goethe-Medaille von Johann Gottfried Schadow zu überreichen.

Ich übermittle bei dieser Gelegenheit im Namen der Mitglieder der Goethe-Gesellschaft in aller Welt meinen aufrichtigen Dank und wünsche von Herzen Gutes für Ihre Gesundheit und weiteres Tätig-Sein im Geiste Goethes.

Dr. habil. Jochen Golz
Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar


 

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