Ausstellung Hibakusha Weltweit

Mit großer Sorgfalt von der Ärztevereinigung IPPNW recherchiert, fasst die Ausstellung die aktuellste wissenschaftliche Forschung anhand von 25 Fallbeispielen zusammen und informiert über Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition.

30.09.2017, 17:00 Uhr, SGI-D Zentrum München, Saarstraße 5, 80797 München

Im Japanischen werden die Überlebenden der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki „Hibakusha“ (Explosionsopfer) genannt. Mittlerweile wurde der Begriff erweitert und internationalisiert. So ist die Ausstellung all jenen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den „Downwinders“ von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. 

Sie alle hätten ein besseres Leben, wenn man das Uran im Boden belassen hätte.


Eintritt frei.


Öffentliche Besuchszeiten:
Montag, 2. Oktober, 19:00 - 20:30 Uhr / Samstag, 7. Oktober, 12:00 - 18:00 Uhr 

Ausstellungsort:
SGI-D Kulturzentrum München, Saarstraße 5, 80797 München

Veranstalter:
Die Soka Gakkai International ist eine weltweite buddhistische Vereinigung zur Förderung von Frieden, Kultur und Bildung. Als Nicht-Regierungsorganisation seit 1983 bei den Vereinten Nationen akkreditiert, engagiert sich die SGI aktiv im Bereich der öffentlichen Bildung für Frieden und Abrüstung, Menschenrechte und Nachhaltigkeit (www.sgi-d.org).


Eine Ausstellung der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges): IPPNW ist ein Zusammenschluss mehrerer Tausend Mediziner und Medizinerinnen, die sich in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt einsetzen. Für ihr Engagement wurde IPPNW 1985 der Friedensnobelpreis verliehen (www.ippnw.de).

Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.hibakusha-weltweit.de

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