Podiumsgespräch: „Atomare Bedrohung – Folgen für Mensch und Natur“

Podiumsgespräch zum „Fukushima-Gedenk-Tag“ Reflektionen zur atomaren Bedrohung und deren Folgen für Mensch und Natur an den Beispielen der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima.

11.03.2012, 16:00 Uhr, Christuskirche Mainz

Im März 2012 jährt sich die Fukushima-Katastrophe mit Tsunami und Reaktorunglück. Vom 2. - 23. März 2012 bietet die Ausstellung "Von einer Kultur der Gewalt zu einer Kultur des Friedens" mit Vortragsprogramm in der Christuskirche Mainz Möglichkeiten, sich mit den atomaren Gefahren auseinanderzusetzen: Themen sind u.a. Atomwaffen, Krisenherde, zivile und militärische Nutzung von Atomkraft und deren zerstörerische Auswirkungen auf Mensch und Natur.

 

Podiumsgespräch am 11.3.2012 um 16:00 Uhr:

Als Rahmenprogramm zur Ausstellung findet am 11.3.2012 um 16:00 Uhr in der Mainzer Christuskirche ein Podiumsgespräch zum Thema „Atomare Bedrohung – Folgen für Mensch und Natur“ statt.

Eintritt frei!

 

Referenten:

  • Dr. med. Winfrid Eisenberg, Kinderarzt i.R, seit 1982 Mitglied der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) spricht über die Strahlensensibilität bei Embryos und Kindern, über transgenerelle Folgen atomarer Strahlung und über die Problematik von Grenzwerten im europäischen Raum.
  • Tetsuya Suganuma (Übersetzer und Dolmetscher) zeigt Hintergründe auf, warum das erdbebengefährdete Japan überhaupt Atomkraftwerke baute und welche Zukunftsaussichten bevorstehen.
  • Musiker und buddhistischer Humanist Henrik Raabe rundet mit ethischen Aspekten zu diesem Thema den Gesprächstrialog ab. Was hat der einzelne Mensch damit zu tun und welche Handlungsmöglichkeiten sind ihm gegeben.

 

Veranstaltungsort:

Christuskirche, Kaiserstr. 56, 55116 Mainz

Öffnungszeiten Ausstellung:

Mo-Do und Sa: 10-17:00 Uhr, Fr und So: 12-17:00 Uhr

Eintritt frei!

Informationen zur Ausstellung: www.kulturdesfriedens.org

Veranstalter:

Global Cooperation Council (GCC):

Seit 27 Jahren trägt GCC zur Völkerverständigung bei, indem gemeinsame Veranstaltungen und der Austausch zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen der Dritten Welt und in Deutschland gefördert werden (www.gc-council.org).

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW):

IPPNW ist ein Zusammenschluss mehrerer Tausend Mediziner und Medizinerinnen, die sich in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt einsetzen. Für ihr Engagement wurde IPPNW 1985 der Friedensnobelpreis
verliehen (www.ippnw.de).

Soka Gakkai International-Deutschland (SGI-D):

Die SGI-D gehört zur SGI, einer weltweiten buddhistischen Laienorganisation zur Förderung von Frieden, Kultur und Erziehung. Als Nicht-Regierungsorganisation seit 1983 bei ECOSOC-Ökonomischer und Sozialer Rat der Vereinten Nationen akkreditiert, ist die SGI aktiv in den Bereichen der öffentlichen Bildung für Frieden und Abrüstung, Menschenrechte und Nachhaltige Entwicklung (www.sgi-d.org; www.sgi.org).

Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Christuskirche in Mainz.

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