Leben in Deutschland: Fremdheit – Identität – Begegnung
Ausstellung gegen Fremdenfeindlichkeit im Rautenstrauch-Joest Museum, Köln
Anfang der neunziger Jahre brannten in Deutschland Wohnheime von Asylbewerbern, fremdenfeindliche Übergriffe häuften sich. In dieser Zeit wollten Mitglieder der Studentenabteilung der SGI-D ein Zeichen setzen.
Auf der von ihnen initiierten Ausstellung präsentierten 18 Künstlerinnen und Künstler, die damals entweder als Ausländer in Deutschland lebten oder sich als Deutsche mit der Ausländerfeindlichkeit auseinandersetzten, ihre Werke. Auf vielfältige und eindrucksvolle Weise zeigte die Kunst Wege auf, wie sich die Angst vor dem Fremden und der daraus folgende Hass überwinden lassen – in direkter Begegnung und in der Beschäftigung mit dem uns Unbekannten.
Das Rahmenprogramm umfasste Musik, Filme, Lesungen und Performances.
Veranstaltungszeitraum und Ort: 6.–20.10.1994, Rautenstrauch-Joest Museum, Köln
Schirmherr: Norbert Burger, Oberbürgermeister der Stadt Köln


