Soka Gakkai International Deutschland e.V. (SGI-D)
Auch in Deutschland gibt es seit 1970 eine Glaubensgemeinschaft der
SGI. Die ersten Praktizierenden des Nichiren-Buddhismus kamen schon in
den frühen 60er Jahren aus Japan nach Europa und auch nach Deutschland.
Mittlerweile praktizieren rund 3.500 Mitglieder in der Soka Gakkai
International Deutschland e.V. (SGI-D).
Die SGI-D finanziert sich - wie ihre Schwesterorganisationen weltweit - durch freiwillige Spenden der Mitglieder. Studien- und Gästeversammlungen dienen dem Austausch untereinander und öffnen die Gemeinschaft für Menschen anderer Weltanschauung. Seit 1986 befindet sich das Gemeindezentrum der SGI-D in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt. 1994 erwarb die SGI-D die "Villa Sachsen", ein über 150 Jahre altes Landgut in Bingen am Rhein, das 1997 nach umfassenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen als "Kulturzentrum Villa Sachsen" eröffnet wurde. Seither wird die Villa Sachsen als Ort der buddhistischen Ausübung genutzt. Darüber hinaus finden dort regelmäßig Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Seminare statt, die teils in Eigenregie, teils gemeinsam mit der Stadt Bingen oder anderen Initiatoren veranstaltet werden.
Zum Engagement der SGI-D in den Bereichen Frieden, Kultur und Erziehung: Im Frankfurter Römer war 1995 die Ausstellung "Die Würde des Menschen ist unantastbar - Menschenrechte heute" zu sehen, die von der SGI-D in Zusammenarbeit mit der hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel veranstaltet wurde. Mitglieder der SGI-D organisierten - unterstützt von der Stadt Köln - 1994 im Kölner Rautenstrauch Joest Museum eine Kunstausstellung gegen Fremdenfeindlichkeit mit dem Titel "Leben in Deutschland: Fremdheit-Identität-Begegnung". Anlässlich des 50. Jahrestages der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1998 führte die Jugend der SGI-D in der Villa Sachsen das zweitägige Seminar "Menschenrechte bewegen" durch. Im Rahmen des Menschenrechtsprojektes zeigte die Unicef ihre Exponate zum Thema "Kinder haben Rechte" in den Räumen der Villa Sachsen.
Das kulturelle Engagement der SGI-Organisationen in den verschiedenen Ländern ist vielfältig: So veranstaltete die SGI-D beispielsweise im Goethejahr 1999 ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit dem Titel "Aufbruch mit Goethe", dessen Aufführungen zur Annäherung an Goethes Leben und Werk einluden. Ebenfalls mit Unterstützung bzw. organisiert von der SGI-D wurde im Mai 2000 die Ausstellung "Buddhistische Manuskripte der Großen Seidenstraße. Das Lotossutra und seine Welt" in der Wolfenbütteler Herzog-August-Bibliothek gezeigt. Diese einzigartige Zusammenstellung beinhaltet wertvolle Manuskripte und Blockdrucke. Sie stammen aus der Sammlung der Sankt Petersburger Abteilung des Institute of Oriental Studies der Russischen Akademie der Wissenschaften und sind erstmals in Europa der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
In Kooperation mit UNESCO und UNICEF hat die SGI-D in verschiedenen Städten Deutschlands (unter anderem Berlin, Hamburg, München-Wolfratshausen, Oldenburg, Erlangen, Seifhennersdorf) in den zurückliegenden Jahren Kinderbilder-Ausstellungen veranstaltet - eine Wanderausstellungsreihe, die fortgesetzt wird. Die Idee dazu wurde vor 14 Jahren von SGI-Präsident Daisaku Ikeda ins Leben gerufen. Im Rahmen von Wanderausstellungen, die bisher in über 26 Ländern zu sehen waren, haben Fünf- bis Fünfzehnjährige aus aller Welt ihre Wünsche, Hoffnungen und Visionen zu Papier gebracht und so ihre Gedanken und Gefühle für die Zukunft übermittelt. An jedem Ort, an dem die Ausstellung stattfindet, organisieren Mitglieder der SGI in Kitas, Kinderläden und Schulen Malaufrufe und kümmern sich um Veranstaltungsort, Ausstellungsaufbau und -betreuung.
Die SGI-D finanziert sich - wie ihre Schwesterorganisationen weltweit - durch freiwillige Spenden der Mitglieder. Studien- und Gästeversammlungen dienen dem Austausch untereinander und öffnen die Gemeinschaft für Menschen anderer Weltanschauung. Seit 1986 befindet sich das Gemeindezentrum der SGI-D in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt. 1994 erwarb die SGI-D die "Villa Sachsen", ein über 150 Jahre altes Landgut in Bingen am Rhein, das 1997 nach umfassenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen als "Kulturzentrum Villa Sachsen" eröffnet wurde. Seither wird die Villa Sachsen als Ort der buddhistischen Ausübung genutzt. Darüber hinaus finden dort regelmäßig Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Seminare statt, die teils in Eigenregie, teils gemeinsam mit der Stadt Bingen oder anderen Initiatoren veranstaltet werden.
Zum Engagement der SGI-D in den Bereichen Frieden, Kultur und Erziehung: Im Frankfurter Römer war 1995 die Ausstellung "Die Würde des Menschen ist unantastbar - Menschenrechte heute" zu sehen, die von der SGI-D in Zusammenarbeit mit der hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel veranstaltet wurde. Mitglieder der SGI-D organisierten - unterstützt von der Stadt Köln - 1994 im Kölner Rautenstrauch Joest Museum eine Kunstausstellung gegen Fremdenfeindlichkeit mit dem Titel "Leben in Deutschland: Fremdheit-Identität-Begegnung". Anlässlich des 50. Jahrestages der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1998 führte die Jugend der SGI-D in der Villa Sachsen das zweitägige Seminar "Menschenrechte bewegen" durch. Im Rahmen des Menschenrechtsprojektes zeigte die Unicef ihre Exponate zum Thema "Kinder haben Rechte" in den Räumen der Villa Sachsen.
Das kulturelle Engagement der SGI-Organisationen in den verschiedenen Ländern ist vielfältig: So veranstaltete die SGI-D beispielsweise im Goethejahr 1999 ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit dem Titel "Aufbruch mit Goethe", dessen Aufführungen zur Annäherung an Goethes Leben und Werk einluden. Ebenfalls mit Unterstützung bzw. organisiert von der SGI-D wurde im Mai 2000 die Ausstellung "Buddhistische Manuskripte der Großen Seidenstraße. Das Lotossutra und seine Welt" in der Wolfenbütteler Herzog-August-Bibliothek gezeigt. Diese einzigartige Zusammenstellung beinhaltet wertvolle Manuskripte und Blockdrucke. Sie stammen aus der Sammlung der Sankt Petersburger Abteilung des Institute of Oriental Studies der Russischen Akademie der Wissenschaften und sind erstmals in Europa der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
In Kooperation mit UNESCO und UNICEF hat die SGI-D in verschiedenen Städten Deutschlands (unter anderem Berlin, Hamburg, München-Wolfratshausen, Oldenburg, Erlangen, Seifhennersdorf) in den zurückliegenden Jahren Kinderbilder-Ausstellungen veranstaltet - eine Wanderausstellungsreihe, die fortgesetzt wird. Die Idee dazu wurde vor 14 Jahren von SGI-Präsident Daisaku Ikeda ins Leben gerufen. Im Rahmen von Wanderausstellungen, die bisher in über 26 Ländern zu sehen waren, haben Fünf- bis Fünfzehnjährige aus aller Welt ihre Wünsche, Hoffnungen und Visionen zu Papier gebracht und so ihre Gedanken und Gefühle für die Zukunft übermittelt. An jedem Ort, an dem die Ausstellung stattfindet, organisieren Mitglieder der SGI in Kitas, Kinderläden und Schulen Malaufrufe und kümmern sich um Veranstaltungsort, Ausstellungsaufbau und -betreuung.