Seeds of Change
Der Film zur Ausstellung: A Quiet Revolution
Ausstellungstafel zum Herunterladen: Jugend und die Erd-Charta
Die Wanderausstellung «Seeds of Change» ist ein Gemeinschaftsprojekt der buddhistischen Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International und der «EarthCharter Initiative», einem internationalen Zusammenschluss von Nicht-Regierungsorganisationen, die sich der Lösung der globalen ökologischen und sozialen Probleme widmen.
Der Blick auf die Ursachen dieser Probleme zeigt: Sie sind von Menschen gemacht und deshalb auch von Menschen zu lösen. Trotz der immensen Tragweite dieser Probleme und der Unmöglichkeit kurzfristiger Lösungen vermittelt die Ausstellung eine optimistische Botschaft.
Sie beschränkt sich nicht darauf, den Zustand «der Welt» zu beschreiben und die Fakten zu benennen ... z. B. dass jährlich 2,2 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, sterben, weil sie kein sauberes Trinkwasser und nur ungenügende sanitäre Einrichtungen haben oder dass weltweit täglich ca. 30.000 Kinder verhungern.
Die Ausstellung engagiert sich für eine «Nachhaltige Entwicklung» und definiert diese als «sich den Bedürfnissen der Gegenwart widmen, ohne nachkommende Generationen und deren Bedürfnisse zu gefährden.»
Die Ausstellung will aufzeigen, dass dies keine plakative Formel ohne praktische Bedeutung ist: Den Kern zur Lösung der globalen Probleme sehen die Ausstellungs-macher im verantwortungsvollen Handeln jedes Einzelnen («Familien, Institutionen, Firmen und Regierungen») und sie präsentieren beeindruckende Beispiele für äußerst folgenreiches und langfristig wirksames Handeln in diesem Sinne.
So zeigt sie das Beispiel von Rajendra Singh, Mitarbeiter einer Hilfsorganisation im indischen Rajasthan. Konfrontiert mit der Wirkungslosigkeit herkömmlicher Entwicklungshilfe, besann er sich auf das traditionelle Wissen der Bevölkerung in dieser Region und löste eine Bewegung aus, die zum Bau von 4.500 Wassergewinnungsanlagen mit einfachsten Mitteln führte. Beeindruckend auch das Beispiel der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, welche die Frauen ihrer Heimat Kenia dazu ermunterte, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Die Initiative hatte die Errichtung von 6.000 Baumschulen mit 20 Millionen Bäumen zur Folge. Diese Bäume verhindern die Erosion des Bodens, geben den Frauen und ihren Familien Einkommen und ihren Kindern erstmals die Chance zum Schulbesuch.
Das Wesentliche ist, etwas zu tun: "Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Oft sind wir auf der Suche nach den großen Dingen und vergessen dabei, dass wir, wo auch immer wir uns befinden, einen Beitrag leisten können." (Wangari Maathai)
So legt die Ausstellung denn auch großen Wert auf den Zusammenhang von ökologischer Entwicklung und sozialer bzw. wirtschaftlicher Gerechtigkeit.
Die Ausstellung wurde erstmals beim «Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung» 2002 in Johannesburg gezeigt. Die deutsche Version der Ausstellung wird von der Ökumenischen Initiative Eine Welt (www.erdcharta.de) und der SGI-Deutschland, e.V. im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) veranstaltet.
Ansprechpartner für die Ausstellung ist Heidi Kassai von der SGI-D e.V.
Heidi Kassai
Kulturzentrum Villa Sachsen
Mainzer Str. 184
55411 Bingen
Fon:06721-9040
Fax:06721-13001
email:heidi.kassai@villa-sachsen.de
"Seeds of Change " 2008
18. - 20. 5. Haus Rissen, Hamburg, Internationale Tagung des World Future Council (Weltzukunftsrat)
22.-23.5. Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung, Hamburg
»Seeds of Change« 2007
7.2. Eröffnung 11:30 -13:00 Uhr – IGS- Stomberg, einer der Kernschulen für Nachhaltigkeit in Rheinland-Pfalz, Präsentation der Austellung im Foyer der Schule, mit nachfolgender Behandlung der Erdcharta im Unterricht.
23.4.-27.4. Auguste-Victoria-Gymnasium in Trier (Unesco-Projektschule)
6. - 10. 6. Evangelischer Kirchentag, Köln29.6.-6.7. Ludwig-Erhard-Schule, Neuwied (kaufmännische Berufsschule), Ausstellungspräsentation mit Behandlung des Themas im Unterricht
24.10. 9-17:00 Uhr Kulturzentrum Villa Sachsen,
Erd-Charta-Seminar für Lehrer in Rheinland-Pfalz (Institut für Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit Transfer 21, SGI-D und ÖIEW)
Anmeldung erforderlich beim IFB (Institut für Lehrerfortbildung, Boppard, www.bildung-rp.de)