An die Jugend der Welt: Ein Aufruf zu Resilienz und Hoffnung

Adolfo Pérez Esquivel und Daisaku Ikeda, 5. Juni 2018, Rom

Wir rufen die Jugend auf der ganzen Welt auf, sich zusammenzuschließen, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen die Menschheit sich konfrontiert sieht, und die Autorinnen und Autoren ihres eigenen Lebens und der Geschichte des neuen Jahrhunderts zu sein. Unsere Hoffnung ist unendlich, weil wir daran glauben, dass die Jugend weiß, wie sie die vielen verschiedenen Herausforderungen des Planeten in Solidarität lösen kann. Wir richten diese Botschaft an die jungen Menschen, in die wir unser volles Vertrauen setzen.
Im 21. Jahrhundert sieht sich die Menschheit mit einer schwindelerregenden Dynamik des Wandels konfrontiert, die enorme Herausforderungen mit sich bringt.

Es ist notwendig, sich an die Geschichte zu erinnern. Eine solche Erinnerung erhellt die Gegenwart. Durch sie können wir sehen, dass die Menschen die Fähigkeit und die Kraft besitzen, Alternativen zu schaffen und Zeichen der Hoffnung zu setzen, dass „eine andere Welt möglich ist“.

Das 20. Jahrhundert, sein Licht und seine Schatten, haben tiefe Spuren in der Geschichte der Menschheit hinterlassen und Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen den sogenannten entwickelten und sich entwickelnden Gesellschaften hervorgebracht sowie ein wachsendes Wohlstandsgefälle innerhalb aller Gesellschaften.

Hunger ist ein Verbrechen. Es ist unbedingt erforderlich, dass wir Armut und Hunger bekämpfen. Um das Elend in der Welt zu beseitigen, müssen wir Unterschiede von Nation, Ethnie, Religion und Kultur überwinden und uns zusammenschließen, um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und ihr Ziel zu unterstützen, „unsere Welt zu verändern“.

Die Herausforderung einer neuen Ära
Es hat Fortschritte hin zur Erschaffung einer neuen Ära gegeben. Einer dieser Fortschritte war das Übereinkommen von Paris, das Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels festlegte. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Bedrohung durch extreme Wetterereignisse und das Ansteigen des Meeresspiegels trat das Übereinkommen im November 2016 in Kraft und wurde von fast allen Ländern der Welt ratifiziert.

Ein weiterer Schritt voran war die Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrags im Juli 2017, ein internationales Rechtsinstrument, das die bedingungslose Illegalität dieser Waffen festschreibt.

Im November 2017 wurde von Papst Franziskus im Vatikan das internationale Symposium „Perspektiven für eine atomwaffenfreie Welt und für integrale Abrüstung“ einberufen. Bei dem Streben nach einer Welt ohne Nuklearwaffen müssen wir nicht nur die Bedrohung beseitigen, die diese Waffen darstellen, sondern auch den Machtdrang und den Wunsch, für sein eigenes Land Sicherheit zu schaffen, wenn dies auf Kosten des Lebens und der Würde anderer Völker geht. Es ist dringend notwendig, unsere Denkweisen abzurüsten.

Motiviert durch einen unveränderlichen und grenzenlosen Glauben an das Potential der Jugend haben wir beide uns über globale Fragen ausgetauscht. Wir haben gesehen, wie junge Menschen auf der ganzen Welt in Solidarität mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen (ICAN) als Schlüsselakteure der Zivilgesellschaft gearbeitet haben, um 2017 die Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrags voranzutreiben.

Die Zukunft der Menschheit hängt von der Gegenwart ab, von jungen Menschen, die den Mut haben, sich der Realität zu stellen und sich nie angesichts von Widrigkeiten zu beugen. Wie Martin Luther King Jr. sagte: „Wir stehen immer an der Schwelle eines neuen Tagesanbruchs.“ In diesem Geist sind wir beide zuversichtlich, dass es immer die Hoffnung und den Willen gibt, einen neuen Morgen einzuleiten – für die Menschheit und für die Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten Erde als gemeinsame Heimat teilen.

Das Flüchtlingsproblem hat die Dimension einer Krise erreicht. Das Leben und die Würde von Dutzenden Millionen von Menschen werden von bewaffneten Konflikten, Hunger und gesellschaftlicher und struktureller Gewalt missachtet. Wir müssen unsere Arme, unseren Geist und unsere Herzen in Solidarität mit den verletzlichsten Menschen öffnen, um diese ernste Lage zu bewältigen.

Unsere Botschaft an die Jugend
Wir richten unseren Aufruf an die jungen Menschen der Welt. Es gibt keine Herausforderung, die nicht gelöst werden kann, wenn wir uns in Solidarität zusammenschließen. Wir sind zuversichtlich, dass die jungen Menschen die Suche nach Lösungen aufnehmen werden und dass sie von den Orten aus, denen sie sich zugehörig fühlen, über alle Unterschiede von geistiger und kultureller Identität hinweg, solidarisch aktiv werden, um Wellen des dynamischen gemeinsamen Handelns zu erschaffen. Wir rufen die Jugend auf, die Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam mit den Menschen voranzugehen und darauf zu vertrauen, dass jede ihrer Handlungen in der Zukunft Ergebnisse bringen wird.

Die Bedrohung durch Nuklearwaffen, die wachsende Zahl von Geflüchteten, die durch bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben werden, extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht werden, die Gier der Finanzspekulanten, die die Kluft zwischen Reich und Arm vergrößert – allen diesen Problemen liegt ein hemmungsloses Streben nach militärischer, politischer und wirtschaftlicher Vorherrschaft zugrunde, das dunkle Schatten über den Planeten Erde, unsere gemeinsame Heimat, wirft.

Es gibt in der Gesellschaft eine besorgniserregende Tendenz: das extreme und ungezügelte Streben nach Macht und Reichtum, das ein Ausdruck des Glaubens daran ist, dass es möglich sein müsse, alle Dinge rasch und einfach zu bekommen.

Die fernöstliche Philosophie lehrt, dass diese Umnachtung von drei negativen Impulsen geschaffen wird: Gier, die von unkontrolliertem Egoismus getrieben wird, Aggression, die Hass und Konflikt hervorbringt und Unwissenheit, die uns unsere Orientierung im Leben und in der Gesellschaft verlieren lässt.

Mahatma Gandhi rief die Menschen auf, ihre Worte und ihr Handeln danach zu beurteilen, welche Auswirkungen sie auf andere haben könnten, und sich dabei die Gesichter der Ärmsten und der Verwundbarsten vorzustellen. Gandhi war davon überzeugt, dass jede Gesellschaft bei ihrer Entwicklung das Wohlergehen der am meisten Benachteiligten berücksichtigen sollte und niemanden im Stich lassen dürfe. Diese Sichtweise steht im Einklang mit dem humanistischen Ideal der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, „niemanden zurückzulassen.“

Appell an die internationale Gemeinschaft
Mit diesem gemeinsamen Appell rufen wir zur Zügelung der Exzesse der Zivilisation auf, und zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Menschen und der Mutter Erde. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, durch Förderung der Erziehung zur Weltbürgerschaft die jungen Menschen zu befähigen, die Grundlagen für wirklich inklusive Gesellschaften zu legen.

Wir schlagen vor, eine Reihe neuer Bemühungen zu implementieren, die darauf abzielen, auf das Jahr 2030 hin Weltbürgerinnen und Weltbürger zu erziehen und die Jugend zu stärken, indem ihre unbegrenzten Fähigkeiten und ihr unbegrenztes Potential freigesetzt werden.

Diese Bemühungen sollten

  1. ein gemeinsames Bewusstsein einer universalen Geschichte fördern, um zu verhindern, dass Tragödien sich wiederholen;
  2. das Verständnis fördern, dass die Erde unsere gemeinsame Heimat ist, auf der niemand ausgeschlossen werden darf, nur weil jemand anders ist;
  3. eine humane Ausrichtung der Politik und der Wirtschaft fördern, um die Weisheit zu entwickeln, die zur Verwirklichung einer nachhaltigen Zukunft notwendig ist.

Um diese drei Ziele zu erreichen, ist es entscheidend, dass die jungen Menschen sich zusammenschließen und eine kraftvolle Dynamik des Handelns hervorbringen, um den globalen Herausforderungen zu begegnen und unsere Mutter Erde zu beschützen.

Die Fackel hochhalten
Wir beide haben die Stürme von Krieg und Gewalt des 20. Jahrhunderts durchlebt. Diese Erfahrungen treiben unsere beharrlichen Bemühungen an, über ethnische und religiöse Unterschiede hinweg, die Bande der Freundschaft zwischen den Menschen zu erweitern. Wir sehen uns jetzt veranlasst, auf die Jugend des 21. Jahrhunderts zuzugehen und ihr die Aufgabe anzuvertrauen, mit Mut und Stolz die Fackel der Freundschaft und der Einheit in Vielfalt hochzuhalten.

Von größter Bedeutung für die heutige und zukünftige menschliche Gesellschaft erachten wir, dass die jungen Menschen sich der Aufgabe widmen, gemeinsam mit den Menschen daran zu arbeiten, einen neuen Tagesanbruch der Hoffnung einzuleiten; dass sie sich zusammenschließen, um die Würde des Lebens zu beschützen, dass sie gegen Unrecht kämpfen und dafür sorgen, dass jene Dinge, die notwendig sind, um in körperlicher und geistiger Freiheit leben zu können, für alle gleichermaßen zugänglich sind. Dadurch werden die jungen Menschen ein kostbares und universales geistiges Erbe für die Menschheit erschaffen, eine neue Welt der Gerechtigkeit und der Solidarität.

 

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Wir rufen die Jugend auf der ganzen Welt auf, sich zusammenzuschließen, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen die Menschheit sich konfrontiert sieht, und die Autorinnen und Autoren ihres eigenen Lebens und der Geschichte des neuen Jahrhunderts zu sein. Unsere Hoffnung ist unendlich, weil wir daran glauben, dass die Jugend weiß, wie sie die vielen verschiedenen Herausforderungen des Planeten in Solidarität lösen kann. Wir richten diese Botschaft an die jungen Menschen, in die wir unser volles Vertrauen setzen.
Im 21. Jahrhundert sieht sich die Menschheit mit einer schwindelerregenden Dynamik des Wandels konfrontiert, die enorme Herausforderungen mit sich bringt.

Es ist notwendig, sich an die Geschichte zu erinnern. Eine solche Erinnerung erhellt die Gegenwart. Durch sie können wir sehen, dass die Menschen die Fähigkeit und die Kraft besitzen, Alternativen zu schaffen und Zeichen der Hoffnung zu setzen, dass „eine andere Welt möglich ist“.

Das 20. Jahrhundert, sein Licht und seine Schatten, haben tiefe Spuren in der Geschichte der Menschheit hinterlassen und Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen den sogenannten entwickelten und sich entwickelnden Gesellschaften hervorgebracht sowie ein wachsendes Wohlstandsgefälle innerhalb aller Gesellschaften.

Hunger ist ein Verbrechen. Es ist unbedingt erforderlich, dass wir Armut und Hunger bekämpfen. Um das Elend in der Welt zu beseitigen, müssen wir Unterschiede von Nation, Ethnie, Religion und Kultur überwinden und uns zusammenschließen, um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und ihr Ziel zu unterstützen, „unsere Welt zu verändern“.

Die Herausforderung einer neuen Ära
Es hat Fortschritte hin zur Erschaffung einer neuen Ära gegeben. Einer dieser Fortschritte war das Übereinkommen von Paris, das Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels festlegte. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Bedrohung durch extreme Wetterereignisse und das Ansteigen des Meeresspiegels trat das Übereinkommen im November 2016 in Kraft und wurde von fast allen Ländern der Welt ratifiziert.

Ein weiterer Schritt voran war die Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrags im Juli 2017, ein internationales Rechtsinstrument, das die bedingungslose Illegalität dieser Waffen festschreibt.

Im November 2017 wurde von Papst Franziskus im Vatikan das internationale Symposium „Perspektiven für eine atomwaffenfreie Welt und für integrale Abrüstung“ einberufen. Bei dem Streben nach einer Welt ohne Nuklearwaffen müssen wir nicht nur die Bedrohung beseitigen, die diese Waffen darstellen, sondern auch den Machtdrang und den Wunsch, für sein eigenes Land Sicherheit zu schaffen, wenn dies auf Kosten des Lebens und der Würde anderer Völker geht. Es ist dringend notwendig, unsere Denkweisen abzurüsten.

Motiviert durch einen unveränderlichen und grenzenlosen Glauben an das Potential der Jugend haben wir beide uns über globale Fragen ausgetauscht. Wir haben gesehen, wie junge Menschen auf der ganzen Welt in Solidarität mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen (ICAN) als Schlüsselakteure der Zivilgesellschaft gearbeitet haben, um 2017 die Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrags voranzutreiben.

Die Zukunft der Menschheit hängt von der Gegenwart ab, von jungen Menschen, die den Mut haben, sich der Realität zu stellen und sich nie angesichts von Widrigkeiten zu beugen. Wie Martin Luther King Jr. sagte: „Wir stehen immer an der Schwelle eines neuen Tagesanbruchs.“ In diesem Geist sind wir beide zuversichtlich, dass es immer die Hoffnung und den Willen gibt, einen neuen Morgen einzuleiten – für die Menschheit und für die Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten Erde als gemeinsame Heimat teilen.

Das Flüchtlingsproblem hat die Dimension einer Krise erreicht. Das Leben und die Würde von Dutzenden Millionen von Menschen werden von bewaffneten Konflikten, Hunger und gesellschaftlicher und struktureller Gewalt missachtet. Wir müssen unsere Arme, unseren Geist und unsere Herzen in Solidarität mit den verletzlichsten Menschen öffnen, um diese ernste Lage zu bewältigen.

Unsere Botschaft an die Jugend
Wir richten unseren Aufruf an die jungen Menschen der Welt. Es gibt keine Herausforderung, die nicht gelöst werden kann, wenn wir uns in Solidarität zusammenschließen. Wir sind zuversichtlich, dass die jungen Menschen die Suche nach Lösungen aufnehmen werden und dass sie von den Orten aus, denen sie sich zugehörig fühlen, über alle Unterschiede von geistiger und kultureller Identität hinweg, solidarisch aktiv werden, um Wellen des dynamischen gemeinsamen Handelns zu erschaffen. Wir rufen die Jugend auf, die Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam mit den Menschen voranzugehen und darauf zu vertrauen, dass jede ihrer Handlungen in der Zukunft Ergebnisse bringen wird.

Die Bedrohung durch Nuklearwaffen, die wachsende Zahl von Geflüchteten, die durch bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben werden, extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht werden, die Gier der Finanzspekulanten, die die Kluft zwischen Reich und Arm vergrößert – allen diesen Problemen liegt ein hemmungsloses Streben nach militärischer, politischer und wirtschaftlicher Vorherrschaft zugrunde, das dunkle Schatten über den Planeten Erde, unsere gemeinsame Heimat, wirft.

Es gibt in der Gesellschaft eine besorgniserregende Tendenz: das extreme und ungezügelte Streben nach Macht und Reichtum, das ein Ausdruck des Glaubens daran ist, dass es möglich sein müsse, alle Dinge rasch und einfach zu bekommen.

Die fernöstliche Philosophie lehrt, dass diese Umnachtung von drei negativen Impulsen geschaffen wird: Gier, die von unkontrolliertem Egoismus getrieben wird, Aggression, die Hass und Konflikt hervorbringt und Unwissenheit, die uns unsere Orientierung im Leben und in der Gesellschaft verlieren lässt.

Mahatma Gandhi rief die Menschen auf, ihre Worte und ihr Handeln danach zu beurteilen, welche Auswirkungen sie auf andere haben könnten, und sich dabei die Gesichter der Ärmsten und der Verwundbarsten vorzustellen. Gandhi war davon überzeugt, dass jede Gesellschaft bei ihrer Entwicklung das Wohlergehen der am meisten Benachteiligten berücksichtigen sollte und niemanden im Stich lassen dürfe. Diese Sichtweise steht im Einklang mit dem humanistischen Ideal der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, „niemanden zurückzulassen.“

Appell an die internationale Gemeinschaft
Mit diesem gemeinsamen Appell rufen wir zur Zügelung der Exzesse der Zivilisation auf, und zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Menschen und der Mutter Erde. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, durch Förderung der Erziehung zur Weltbürgerschaft die jungen Menschen zu befähigen, die Grundlagen für wirklich inklusive Gesellschaften zu legen.

Wir schlagen vor, eine Reihe neuer Bemühungen zu implementieren, die darauf abzielen, auf das Jahr 2030 hin Weltbürgerinnen und Weltbürger zu erziehen und die Jugend zu stärken, indem ihre unbegrenzten Fähigkeiten und ihr unbegrenztes Potential freigesetzt werden.

Diese Bemühungen sollten

  1. ein gemeinsames Bewusstsein einer universalen Geschichte fördern, um zu verhindern, dass Tragödien sich wiederholen;
  2. das Verständnis fördern, dass die Erde unsere gemeinsame Heimat ist, auf der niemand ausgeschlossen werden darf, nur weil jemand anders ist;
  3. eine humane Ausrichtung der Politik und der Wirtschaft fördern, um die Weisheit zu entwickeln, die zur Verwirklichung einer nachhaltigen Zukunft notwendig ist.

Um diese drei Ziele zu erreichen, ist es entscheidend, dass die jungen Menschen sich zusammenschließen und eine kraftvolle Dynamik des Handelns hervorbringen, um den globalen Herausforderungen zu begegnen und unsere Mutter Erde zu beschützen.

Die Fackel hochhalten
Wir beide haben die Stürme von Krieg und Gewalt des 20. Jahrhunderts durchlebt. Diese Erfahrungen treiben unsere beharrlichen Bemühungen an, über ethnische und religiöse Unterschiede hinweg, die Bande der Freundschaft zwischen den Menschen zu erweitern. Wir sehen uns jetzt veranlasst, auf die Jugend des 21. Jahrhunderts zuzugehen und ihr die Aufgabe anzuvertrauen, mit Mut und Stolz die Fackel der Freundschaft und der Einheit in Vielfalt hochzuhalten.

Von größter Bedeutung für die heutige und zukünftige menschliche Gesellschaft erachten wir, dass die jungen Menschen sich der Aufgabe widmen, gemeinsam mit den Menschen daran zu arbeiten, einen neuen Tagesanbruch der Hoffnung einzuleiten; dass sie sich zusammenschließen, um die Würde des Lebens zu beschützen, dass sie gegen Unrecht kämpfen und dafür sorgen, dass jene Dinge, die notwendig sind, um in körperlicher und geistiger Freiheit leben zu können, für alle gleichermaßen zugänglich sind. Dadurch werden die jungen Menschen ein kostbares und universales geistiges Erbe für die Menschheit erschaffen, eine neue Welt der Gerechtigkeit und der Solidarität.

 

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