SGI-D Kulturzentrum Hamburg

Das SGI-D Kulturzentrum „Stahltwiete 10“ wird seit 2006 von den Mitgliedern in Hamburg und angrenzenden Regionen in Norddeutschland genutzt. Es steht offen für Studientreffen, Eintrittsfeiern, Planungsversammlungen, Hochzeitszeremonien, Kulturabende, Vorlesungen und andere Veranstaltungen.

Bei der Eröffnung 2006 sprach der damalige Bezirksamtsleiter von Altona, Hinnerk Fock, seine Willkommensworte aus und verwies auf die besondere freiheitliche Tradition Altonas, zu der ein solches buddhistisches Zentrum gute passe.

Ursprünglich gehörte das Gebäude der Fischfabrik Klabautermann der Firma Pinn & Köser und beherbergte eine Fischräucherei – Braterei – Marinieranstalt. Hier wurden Fische geräuchert, gebraten, mariniert und abgepackt. Zwischenzeitlich gab es in den Räumen auch mal ein Fitnesscenter und ein IT-Unternehmen. Heute aber werden dort nordische „Fischköpfe“ mit Buddhaherzen augestattet. Schließlich lehrt der Nichiren-Buddhismus im Besonderen, dass ausnahmslos jeder Mensch, so wie er ist, die eigene Buddhaschaft öffnen und erweitern kann.

Die Mitglieder der SGI-D in Norddeutschland haben mit dem Kulturzentrum „Stahltwiete 10“ einen aktiv genutzten Ort buddhistischer Ausübung entwickelt und diesen der vielfältigen buddhistischen Landschaft im Norden Deutschlands hinzugefügt.

Hamburg

Kontakt:

SGI-D Kulturzentrum Hamburg
Stahltwiete 10
22761 Hamburg
MAIL: nord@sgi-d.org

Veranstaltungen:

Alter Glaube – neue Wege
Ein Gespräch mit Prof. Ulrich Dehn über die Gegenwart und Zukunft von Glaubensgemeinschaften
am 8. Dezember 2022 um 19:30 Uhr

Glaubensgemeinschaften – ob große oder kleine – führen in den westlich-säkularen Gesellschaften Europas mittlerweile ein Nischendasein. Sie bestimmen weder öffentliche Diskurse noch private Gespräche. Was also könnte nun ihre Rolle und Aufgabe sein?
Wir diskutieren diese Fragen entlang der buddhistischen Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai, wollen daraus aber Erkenntnisse finden, die für alle inspirierend sind, die sich zu einem bestimmten Glauben bekennen - oder auch zu keinem.
Ulrich Dehn ist Theologe und Religionswissenschaftler und seit Jahrzehnten im interreligiösen Dialog engagiert. Er befasst sich unter anderem mit Fragen der christlichen Ökumene, aber auch mit den neueren buddhistischen Glaubensgemeinschaften Japans. In seinem neuesten Buch porträtiert er die Soka Gakkai, worauf wir uns im Gespräch immer wieder beziehen. Auch sieht er Parallelen zwischen dem Reformator Martin Luther und Nichiren, dem Erneuerer des japanischen Buddhismus im 13. Jahrhunderten. Beide Figuren haben ihre „Stammreligion“ erneuert – mit Auswirkungen bis heute. Dieser Dynamik der Erneuerung von alten Religionen wollen wir an diesem Abend nachgehen. 

Freier Eintritt.